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Ev. Heilig-Kreuz Augsburg Kirchenführer

Ev. Heilig-Kreuz Augsburg Kirchenführer

Schwäbische Kunstdenkmale [65]

Broschur, 13,5 x 19,0 cm
64 Seiten, mit 50 farbigen Abbildungen
2019, Oktober (1. Auflage)
ISBN 978-3-87437-590-0
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Die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche in Augsburg ist natürlich in erster Linie ein Gotteshaus. Bereits seit 1525 wird hier evangelisches Christsein gelebt.
Diese Kirche ist aber auch ein faszinierendes Schatzhaus der Kunst und Geschichte. Mit Recht zählt sie zu den bedeutendsten Leistungen des protestantischen Kirchenbaus nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Den Zweiten Weltkrieg hat die evangelisch Heilig-Kreuz-Kirche wie durch ein Wunder fast völlig unbeschadet überstanden, während um sie herum das alte Augsburg in Trümmern versank. Ein großes Glück, denn in ihrem Inneren birgt die Kirche einen kaum zu begreifenden Bilderschatz. Ölgemälde vieler bedeutender und berühmter Meister des 16. bis 18. Jahrhunderts sind hier versammelt, Werke von Lukas Cranach d. Ä. (Umkreis), Friedrich Sustris, Jacopo Tintoretto, Johann Rottenhammer, Franzis II Francken (Umkreis), Johann Heiß, Johann Ulrich Mayr, Johann Heinrich Schönfeld, Johann Christoph Beyschlag, Ernst Philipp Thomann von Hagelstein, Franz Joseph Degle, Johann G. Wolcker (Fresken), Johann Georg Bergmüller und anderer.

Der 24. Oktober, auch das Erscheinungsdatum dieses Kirchenführers, ist von großer Symbolkraft. An diesem Tag wurde im Jahr 1648 mit den Friedensverträgen von Münster und Osnabrück der Dreißigjährige Krieg beendet. Mit ihnen wurden auch den Augsburger Evangelischen ihre Kirchen zurückgegeben. Darüber hinaus ist der 24. Oktober 1653 der Tag der Einweihung der heutigen Ev. Heilig-Kreuz-Kirche.

Der bekannte Augsburger Historiker Wolfgang Wallenta geht in dem neuen Kirchenführer in der notwendigen Ausführlichkeit auf die Geschichte der Gemeinde und Baugeschichte der Kirche ein und widmet sich den bedeutenden Kunstwerken. Seine eingehende Darstellung kann mit Leichtigkeit und Freude gelesen werden und ist mit 50 Farbaufnahmen reich und prächtig illustriert.

(Schwäbische Kunstdenkmale, Heft 65)


Die Kirche ist täglich von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag Nachmittags bereits ab 14 Uhr und am Sonntag Vormittags bereits ab 8 Uhr.

 

Wolfgang Wallenta
© Wolfgang Wallenta

Wolfgang Wallenta

Der Ort Dillingen an der Donau prägte Wolfgang Wallenta. Seine Geburtsstadt ist ein malerisch historischer Ort, der sich um den berühmten Fluss gelegt hat.

Es scheint daher nachvollziehbar, dass unser Autor nach Augsburg ging - eine viel größere Stadt, doch ebenso mit einem schönen historischen Stadtkern, der sich an zwei Flüssen -  Lech und Wertach - entwickelt hat.

Dort studierte er Geschichte und Politikwissenschaft. Beide Themen durchwirken bis heute seine Arbeiten.

Für seine Dissertation "Katholische Konfessionalisierung in Augsburg 1548 – 1648" wurde er mit dem bistumsgeschichtlichen Förderpreis der Diözese Augsburg ausgezeichnet.

Wallentas Offenheit anderen Kulturen gegenüber manifestierte sich in langjährigen Bemühungen um den Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland, die in Form des "Diploma di Benemerenza" der Società Dante Alighieri öffentliche Würdigung erfuhr.

Als Resultat des Grenzgängertums zwischen wissenschaftlichen Fachbereichen entstanden weitere Publikationen zu Kunsthandwerk, Brauchtumsgeschichte oder Ortsgeschichte.

Damit verbunden ist auch unser erstes gemeinsames Projekt, die umfangreiche "Unternehmensgeschichte Weihenbergmühle. Tradition und Fortschritt. 1122-2005", die von der Denzel Stiftung herausgegeben wurde.

In unserem zweiten gemeinsamen Projekt  "Ev. Heilig Kreuz Augsburg" schlägt sich ein weiteres solides Grenzgängertum nieder, nämlich die evangelisch-katholische Geschichte in Augsburg, diesmal initiiert durch die lebendige und an historischer Korrektheit intressierte Pfarrgemeinde.

Es werden manche Errata richtig gestellt, die Geschichte der Kirche, ihrer Mitglieder und ihrer Ausstattung mit der Akribie eines Historikers und der Leidenschaft eines um Verständigung bemühten Politikwissenschaftlers neu aufgearbeitet.

Dr. Wolfgang Wallenta lebt und arbeitet als Historiker in Augsburg.


Buchbesprechung in der Augsburger Allgemeinen von Gerlinde Knoller, Journalistin:

Heilig Kreuz, die zweite Barockgalerie in Augsburg

vom 15.11.2019

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