THEMEN
St. Ludwig in München. 150 Jahre Pfarrei 1844-1994
Helmut Hempfer, Peter Pfister

St. Ludwig in München. 150 Jahre Pfarrei 1844-1994

Festschrift

Mit Texten von Eugen Biser, Frank Büttner, Hanna B Gerl, Helmut Hempfer, Peter Pfister, Georg Schwaiger, Manfred Weitlauff

Broschur, 21,5 x 27,5 cm
282 Seiten, 42 großteils farbige Tafeln
1994, Januar
ISBN 978-3-87437-357-9
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Fünfzehn lange Jahre verstrichen zwischen der Grundsteinlegung am Namenstag des Königs, dem Fest des hl. König Ludwig IX. von Frankreich, am 25. August 1829, bis zur Weihe im Jahre 1844. Die in weiten Teilen unbekannte Geschichte dieser bedeutenden Kirche - einer von sechs unter Ludwig I. bis zu seiner Abdankung im Jahre 1848 errichteten neuen Münchner Kirchen - haben namhafte Gelehrte neu erforscht.

Als der Münchner Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel am 8. September 1844 die neuerbaute St.-Ludwigs-Kirche weihte, war München längst über seine jahrhundertelang festgefügten Stadtmauern hinausgewachsen, dehnte sich in weitläufigen neuen Vorstädten nach Süden, Westen und Norden aus. Als in der Maxvorstadt eine neue Pfarrkirche errichtet werden sollte, schaltete sich König Ludwig I. ein und verlangte gegen einen königlich hohen Baukostenzuschuß, ein entscheidendes Mitspracherecht bei der Festlegung von Lage, Situation und Gestaltung der künftigen Kirche. In der Auseinandersetzung zwischen dem Regenten und dem Magistrat der Stadt München obsiegte der König, schließlich wurde der Grundstein zu einer majestätischen neuen Kirche sozusagen auf der grünen Wiese gelegt: an der Ostseite der neuen Prachtstraße, welche die königliche Residenz mit dem Dorf Schwabing unter weitgehender Preisgabe der historischen kleinen Schönfeld-Vorstadt verbinden sollte und an der so großartige Gebäudekomplexe wie die neue Universität und die königliche Bibliothek emporwuchsen.

Georg Schwaiger gibt ein Lebensbild des Königs und seines Anliegens einer "Renovatio Ecclesiae".

Manfred Weitlauff verfaßte eine erstmalige Darstellung von "St. Ludwig als Universitätskirche", wobei deutlich wird, daß mit der Ablehnung der Ergebnisse des Ersten Vatikanischen Konzils 1870/71 durch einen Großteil der Münchner Professorenschaft schwierige Zeiten anbrachen, als die Kirche für den altkatholischen Ritus beansprucht wurde.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz würdigt Leben und Werk des berühmten Universitätspredigers der Nachkriegszeit, Romano Guardini.

Frank Büttner beschreibt Bau und Ausmalung von St. Ludwig und würdigt die Leistung ihres Architekten Friedrich von Gaertner und des Malers Peter Cornelius. Aus dem lithographischen Prachtwerk des Architekten über St. Ludwig zitiert auch dieser Band.

Auf der Suche nach den Grundlinien des Ausmalungsprogrammes von St. Ludwig wurde Eugen Biser, der derzeitige Universitätsprediger, fündig.

Schließlich kommen mit Peter Pfister und Helmut Hempfer Aspekte der Pfarreigeschichte zu Wort, wobei Pfister die Quellen aus den Anfangen der Pfarrei im 19. Jahrhundert zitiert und der derzeitige Pfarrer von St. Ludwig die Situation einer Großstadtpfarrei und ihrer Seelsorge untersucht und darstellt.

Zum Anlass des Kirchenjubiläums fotografierte Wolf-Christian von der Mülbe die Kirche in meisterhaften neuen Farbaufnahmen.

 

Das Buch über die Renovierung und die liturgische Ausstattung finden Sie hier:

St. Ludwig in München


Inhaltsverzeichnis

 

Geleitwort

Vorwort des Herausgebers

 

Georg Schwaiger: König Ludwig I. von Bayern (1825-1848)

Manfred Weitlauff: St. Ludwig als Universtiätskirche

Hanna-Barbara Gerl: Romano Guardini (1885-1968)

Frank Büttner: Bau und Ausmalung der Ludwigskirche

Eugen Biser: Auf der Suche nach dem Programm des Freskenzyklus...

Peter Pfister: Ein Streiflicht auf seelsorgliche Situation Münchens...

Helmut Hempfer: Die Pfarrei St. Ludwig heute

 

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