THEMEN
Hohenstaufen/Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen 19
Geschichts- u. Altertumsverein Göppingen e.V. (Hg.), Kunst- u. Geschichtsverein Geislingen e.V. (Hg.), Stefan Lang (Hg.), Walter Ziegler (Hg.)

Hohenstaufen/Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen 19

Mit Texten von Karlheinz Bauer, Fabian Beller, Hartmut Gruber, Karlfriedrich Gruber, Stefan Lang, Peter Lecjaks, Sönke Lorenz, Rainer Mauch, Jean-Marie Mayer, Reinhard Rademacher, Bernhard Stille, Uwe Jens Wandel, Walter Ziegler

Hohenstaufen / Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen [19]

Hardcover, 17,5 x 24,5 cm
328 Seiten, mit 102 überwiegend farbigen Abbildungen
2017, März
ISBN 978-3-87437-575-7
sofort lieferbar
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Der 19. Band des Jahrbuches Hohenstaufen/Helfenstein beginnt mit zwei Beiträgen zum Stift Wiesensteig:

Sönke Lorenz zeichnet die ersten Jahrhunderte der Verehrung des Hl. Cyriakus nach und ergründet, wie es kam, dass dieser Heilige 861 zum Patron der Stiftskirche erhoben wurde.

Karlfriedrich Gruber untersucht die Geschichte des Stiftes im späten Mittelalter.

Walter Ziegler erforscht die Geschichte des Adelssitzes, der einst an der Stelle des Storchen in Göppingen stand, im Anhang (›Kleine Beiträge‹) erweitert durch einen Grabungsbericht ebendort von Reinhard Rademacher.

Stefan Lang rekonstruiert die Geschichte der jüdischen Familien unter den Herren von Rechberg in Großeislingen, deren Vertreibung 1554 durch ein Kapitalverbrechen ihres Schutzherren verursacht wurde.

Karlheinz Bauer ergründet die vielfältige Geschichte und den Aufbau der Orgel der Geislinger Stadtkirche von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

Uwe Jens Wandel ruft den Kantor und Komponisten Daniel Speer (1636–1707) in Erinnerung, der unter anderem die Geschichte des ›Weiberaufstandes‹ von Göppingen verfasst hat.

Fabian Beller zeigt an spannenden Beispielen aus den Göppinger Oberamtsrechnungen die große Bedeutung dieser Quellen für die lokale Geschichtsforschung.

Jean-Marie Mayer beschreibt das Schicksal von Soldaten der Oberämter Göppingen und Geislingen an der Westfront im Kriegsjahr 1916.

Rainer Mauch klärt, woher sich die Bezeichnung ›Geißentäle‹ tatsächlich ableitet und auf welches Tal sie sich ursprünglich bezog.


Sönke Lorenz
Der Heilige Cyriakus und Wiesensteig

Karlfriedrich Gruber
Das Stift Wiesensteig im späten Mittelalter

Walter Ziegler
Adelssitze an der Stelle des Storchen in Göppingen

Stefan Lang
Verblasste Spuren – Die jüdische Ansiedlung unter den Herren von Rechberg in Großeislingen (ca. 1520–1554)

Karlheinz Bauer
Orgelgeschichte der Geislinger Stadtkirche

Uwe Jens Wandel
Daniel Speer (1636–1707). Kantor, Komponist und Autor der Geschichte des Göppinger ›Weiberaufstands‹ von 1688

Fabian Beller
Stadtbrand, Königsbesuch, Baugeschichte. Die Göppinger Oberamtspflegerechnungen als stadthistorische Quellen – mehr als nur ein reines Zahlenwerk

Jean-Marie Mayer
Verdun, Somme, Ypern – Eine Spurensuche zu Einsatz und Tod von Soldaten der württembergischen Oberämter Göppingen und Geislingen an der Westfront 1916

Rainer Mauch
Warum »Geißentäle«?

Kleine Beiträge

Reinhard Rademacher
Griechisches Herrscherportrait und Wildschweineber

Reinhard Rademacher
Überraschung unter dem ›Storchen‹ – Spuren aus der Frühzeit Göppingens

Reinhard Rademacher
Archäologische Untersuchungen im alten Friedhof von Göppingen-Holzheim

Walter Ziegler
Zum Tod von Werner Runschke (1938–2015)

Hartmut Gruber, Peter Lecjaks, Bernd Stille
Siechenhaus und Siechenkapelle zu Altenstadt (Geislingen)

Kulturgeschichtliche Streiflichter

Vereinsnachrichten

Register

Bildnachweis


Die feierliche Buchvorstellung erfolgte "Im Storchen", dem schönen Museum in Göppingen. Unseren Beitrag hierzu finden Sie hier.

Vorangegangen war ein Vortrag von Kreisarchivar a.D. Walter Ziegler, der auch in der Südwest Presse rezipiert wurde.

Eine Einführung gab der Göppinger Kreisarchivar Dr. Stefan Lang.

Der Oberbürgermeister von Göppingen Guido Till und Verleger Dr. Christoph Konrad bereicherten den Abend ebenso wie Thomas Wolf, der die  Kreissparkasse Göppingen repräsentierte, die die Entstehung dieses Bandes unterstützt hat.


Ein besonderer Umstand
ist für uns zusätzlich ein Anlass zur Freude:


Am gleichen Ort haben wir vor 53 Jahren unser erstes Buch der Öffentlichkeit vorgestellt.


Damals war unser Verlagsgründer Anton H. Konrad voller Elan angetreten, die süddeutsche Geschichte und Kunst in schönen, qualitativ wertvollen Büchern festzuhalten.
Heute, 53 Jahre und viele Publikationen und einige Verlagsbereiche später, hat sein jüngerer Sohn, Dr. Christoph Konrad die Nachfolge angetreten und trägt die Familientradition weiter.


Wir freuen uns sehr, dass Sie uns, liebe Kunden, bis heute begleitet und diese Geschichte möglich gemacht haben. Gerne nehmen wir mit Ihnen die Zukunft in die Hand!