THEMEN
Prämonstratenserkloster Roggenburg
Adolf Herrmann, Anton H. Konrad, Rainer Rommens

Prämonstratenserkloster Roggenburg

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Prämonstratenser Klosterkirche

Mit Fotografien von Wolf-Christian von der Mülbe

Schwäbische Kunstdenkmale [1]

Softcover, 12,0 x 16,7 cm
22 Seiten, 11 farbige Abbildungen, davon eine doppelseitig und 1 Abbildung in Schwarz-Weiß
2002, Juli
ISBN 978-3-87437-036-3
sofort lieferbar
3,00 €

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

     

Das Kloster Roggenburg, so sagt man, wurde vom Grafengeschlecht von Bibereck gestiftet. Im Jahr 1126 siedelten sich dort die ersten Prämonstratenser an.

Sie blieben bis zum 19. Jahrhundert, bis die Säkularisation den Konvent auflöste. Erst 1982 kehrte wieder Leben in die Klosteranlage zurück und wurde immer umgreifender: mit einem Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur, einem Klostergasthof und Klosterladen.

Viele Besucher verzeichnet auch die Klosterkirche von Roggenburg: Mariä Himmelfahrt.

In ihrer ursprünglichen Pracht aus dem 18. Jahrhundert erstrahlt sie heute mehr denn je und bietet den Gläubigen und Besuchern eine sehr abwechslungsreiche Sicht auf die barocken Gestaltungsmöglicheiten mit einem ordentlichen Hauch von Rokoko:

Sei es das Altarbild von Martin Kuen aus dem Jahr 1765, in dem sich prachtvolle Heilige Drei Könige in devoter Haltung dem Jesuskinde auf Marias Schoß nähern, oder die unübertreffliche Statue des Heiligen Petrus aus dem Frühbarock von Christoph Rodt, die in Weiß und Gold absolut einmalige Gesichtszüge gestaltet hat mit toller Haarpracht und einem fast kubistischen Faltenwurf der Kleider.

Beeindruckend ist auch die mehrstufige Orgel mit feinem goldenen Zierwerk, die an gezupfte Wolkenformationen erinnert und man fast schon Engel rundherum schweben sieht.

Dieser Kirchenführer regt jedenfalls zum Besuch an.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok