THEMEN
Franziska Werfer 1906-1985
Maria Glaser-Fürst

Franziska Werfer 1906-1985

Die erste katholische Theologin und Religionslehrerin im Dienst der Kirche in der Diözese Rottenburg. Zeugnis eines Lebens aus Glaube, Wahrheit, Liebe

Leinen, 14,0 x 22,0 cm
428 Seiten, 36 Abb.
2001, Juni
ISBN 978-3-87437-446-0
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Seit Jahrzehnten ist die "Frau in der Kirche" ein aktuelles Thema in der katholischen Kirche. Als erste Frau schloß Franziska Werfer (1906-1985) ihr theologisches Studium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen ab. Ihr Zeugnis ist datiert vom 1. Februar 1929.

Mit Bestallungsurkunde vom 17. April 1930 wurde sie vom Bischöflichen Ordinariat Rottenburg angestellt als Religionslehrerin an Stuttgarter Mädchenschulen. Vor 70 Jahren also begann am 28. April 1930 ihr Dienst.

Franziska Werfer, Jahrgang 1906, wurde Anfang der Zwanziger Jahre erfaßt von der Liturgischen und Ekklesiologischen Bewegung, ausgehend von Romano Guardini, die ihr den Weg zum Theologiestudium wies.

In diesem Buch stellt die langjährige Weggefährtin und Mitarbeiterin im Pfarrhaus Hermann Breuchas in Stuttgart-Degerloch und Stuttgart-Frauenkopf, Maria Glaser-Fürst, diese Entwicklung in lebendiger Teilnahme dar. Ausgehend von den Kindheits- und Jugendtagen, vorgezeichnet durch markante Vorfahren in Ellwangen, kam sie folgerichtig zur Diözese Rottenburg und zur katholischen Tübinger Schule.

32 Jahre ihres Unterrichtens in Religion führten durch Kriegs- und Nachkriegszeit. Während der Nazizeit begann der Katholische Deutsche Frauenbund mit der religiösen Schulung von Frauen und Müttern. An Anfängen und Weiterführung war sie maßgebend beteiligt. Später bildete sie Katechetinnen aus, und ihre Arbeit mündete ein in das damals neugegründete Bischöfliche Laienkatechetische Seminar in Beuron.

Von 1962 bis 1972 lebte Werfer in der Hausgemeinschaft von Stadtpfarrer Hermann Breucha (gest. 1972) bei Mariä Himmelfahrt in Degerloch und bei der Maria-Verkündigungs-Kirche in Suttgart-Frauenkopf.

Das Zweite Vatikanische Konzil 1962-1965 hat sie leidenschaftlich miterlebt, darüber gibt ihr Tagebuch Aufschluß. Ein grundsätzlicher Aufsatz in "Die christliche Frau" relativiert die damaligen Forderungen nach dem "Priestertum der Frau". Nach 1972, in Stuttgart-Sillenbuch, gab sie die beiden Bücher über Hermann Breucha heraus (Weißenhorn, Anton H. Konrad Verlag, 1982, 1983). Es folgten Epiphanie-Meditationen, eine Meditation über Logos - Sophia - Adam - Eva, eine über Mariologie und über Maria Unbefleckte Empfängnis.

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