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Zwischen Alb und Allgäu. Der Landkreis Neu-Ulm
Erich J. Gessner, Anton H. Konrad

Zwischen Alb und Allgäu. Der Landkreis Neu-Ulm

Gebunden, 23,0 x 27,0 cm
208 Seiten, davon 112 S. farb. Taf.
2001, Dezember
ISBN 978-3-87437-459-0
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Ein gesegneter Landstrich in Bayerisch Schwaben, Brücke zwischen Bayern und Baden-Württemberg, umfaßt der Kreis Neu-Ulm die Täler von Iller, Leibi, Roth, Biber und Osterbach, die der Donau zustreben!

Im Norden hat er Anteil am "Albtrauf" der schwäbischen Alb: mit der aus drei Orten gebildeten Großgemeinde Elchingen, die einst von der Benediktiner-Reisabtei geprägt worden ist. Im Süden geht er längs der ehemaligen Bahnlinie Kellmünz-Babenhausen ins Unterallgäu über, getrennt von diesem Nachbarkreis durch ein weitläufiges Riedgebiet zwischen Iller und Roth. Auf der bayerischen Seite der Donau und im Illertal werden die wirtschaftlichen Zentren von jungen Städten gebildet, von der Kreishauptstadt Neu-Ulm, von Senden, Vöhringen und Illertissen. Hier, wo die Besiedlung immer dichter wird, konzentrieren sich dank eines leistungsfähigen Gewerbes und mittelständischer Industrie die Arbeitsplätze für die rund 160.000 Einwohner.

Östlich der Autobahn A 7, der neuen Lebensader der Region, wird anderes dominant: das Landschaftliche. Vom Rothtal hinüber bis zum Tälchen des Osterbachs, bis zum großen Stoffenrieder und Roggenburger Forst - mit großen und kleinen Orten und mit seinen entdeckungswürdigen Kirchen. Hier liegt Weißenhorn. Gegründet von den Herren von Neuffen, Grafen von Marstetten und Graisbach, wurde das Städtchen von den "reichen" niederbayerischen Herzögen mauerbewehrt. Die einzige alte Stadt des Kreises ist Ausgangspunkt für die Wanderung nach Kloster Roggenburg, dem Glanzpunkt von Barock, Rokoko und Frühklassizismus. Das Kloster, seit 1982 wiederbesiedelt, etabliert sich, machtvoll gefördert, als neues Kulturzentrum.

Die vorderösterreichische Fuggersche Grafschaft Kirchberg-Weißenhorn diente als Spange zwischen dem im Norden gelegenen Territorium der Freien Reichsstadt Ulm und den Adelsherrschaften Illertissen, Illereichen-Altenstadt, Kellmünz und Osterberg im Süden, während im Südosten das Kloster Roggenburg reichsunmittelbar sich selbst regierte. Dieses Buch will als Farbbildband die Harmonie von Landschaft und Kunst darstellen, will kunden von den wasserreichen Tälern und dörflicher Hauslandschaft, von Schlössern und dominieren den Kirchtürmen, von Architektur, Plastik und Malerei.

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