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Napoleon in Bayern
Thomas Schuler

Napoleon in Bayern

Die Schlacht von Elchingen. Die Befreiung von München 10. bis 14. Oktober 1805

Leinen, 21,0 x 29,7 cm
246 Seiten, 206 Abbildungen
2010, März
ISBN 978-3-87437-543-6
vergriffen
29,90 €

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"Napoleon in Bayern" stellt in spannender Weise die Ereignisse des Krieges von 1805 in Süddeutschland dar. Ausführlich beschrieben wird neben dem Gefecht von Haslach-Jungingen (11.10.1805) die Rolle des elsässischen Spions Charles Ludwig Schulmeister, dem es im K. K. Hauptquartier im Dienste Napoleons gelang, den österreichischen Oberbefehlshaber Baron von Mack festzuhalten. Napoleon, der zu diesem Zeitpunkt sein Hauptquartier in Augsburg hatte, setzte, nachdem er von dem Gefecht von Haslach erfahren hatte, mehrere Armeen in Richtung Ulm in Marsch.

Während die Grande Armee auf Ulm vorstieß, befreite das Armeekorps des Marschalls Bernadotte mit den verbündeten Bayern unter General Wrede am 12. Oktober 1805 München. Kaum eine Beschreibung vermag den Jubel in der bayerischen Hauptstadt wiederzugeben. Auf dem Münchner Marienplatz (1805 Schrannenplatz) kam es zu einem spontanen Freudenfest.

Daneben werden ausführlich dargestellt die Gefechte von Dachau sowie das Gefecht von Landsberg am Lech. Am 13. Oktober erreichte die Vorhut eines weiteren französischen Armeekorps Memmingen, schloss die Stadt ein und belegte sie mit massivem Kanonenfeuer.

Anhand bislang unveröffentlichter Quellen wird der Leser schließlich mitten in die Schlacht von Elchingen geführt, bei der Napoleon selbst zugegen war. Erfahren Sie, wie die Brücke unter den vorgehenden Franzosen zusammenbrach und die Angreifer dieselbe unter österreichischem Geschützfeuer wiederherstellte und Napoleon "der Kriegsgott selbst", wie Clausewitz ihn nannte, auf dem Schlachtfeld von Elchingen erschien.

Das Buch "Napoleon in Bayern" des Historikers Thomas Schuler ist in neunjähriger Arbeit unter Sichtung zahlreicher, bislang unveröffentlichter Quellen auf rein wissenschaftlicher Basis entstanden. Es liegt dem Autor dabei fern, das Geschehen zu glorifizieren, sondern die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten und den ungeheuren menschlichen Abgrund, der sich auf den Schlachtfeldern in Bayern abspielte, aufzuzeigen.