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Aegid Verhelst 1696-1749
Dagmar Dietrich

Aegid Verhelst 1696-1749

Ein flämischer Bildhauer in Süddeutschland

Leinen, 21,0 x 24,0 cm
304 Seiten, 182 teils farbige Tafeln
1987, Januar
ISBN 978-3-87437-159-9
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Aegid Verhelst aus Antwerpen war einer der Künstler, die den Kurfürsten Max Emanuel von Brüssel nach München begleiteten.
Max Emanuel war Generalstatthalter der spanischen Niederlande, schöpfte Gelder aus Bayern, um sie für einen eindrucksvollen Lebensstil in Brüssel zu verwenden. Als er 1718 nach München zurückkehrte, war er bereits seit jungen Jahren im Dienst der Bildhauerei tätig.

Einige Jahre später avancierte er zum Hofbildhauer des Herzogs von Bayern und ließ sich in Augsburg nieder. Von da aus erschuf er vielfältige Ausstattungen von Kirchen: Apostelfiguren an der Klosterkirche in Ettal, weitere Figuren in Dießen, Benediktbeuren, in der Schloßkapelle in Haimhausen und sechs schöne Figuren in Weiß und Gold für den Hochaltar in Wies.

Auch in Kempten sind in der Residenz und Kirche mehrere Plastiken zu bewundern, war dies doch der Sitz des Fürstabtes. Ein weiteres barockes Prachtwerk aus der Hand Verhelsts ist die Kanzel der Abtei Ochsenhausen, die Abt Benedikt Denzel 1742 in Auftrag gab. Auch hier finden sich weiss gefasste Figuren - schöne Engel und Putten, die Leichtigkeit und Freude über die Verkündigung vermitteln.

Die Autorin dieser wunderbaren Monographie hat auch einen vollständigen Werkkatalog erstellt, der im Band enthalten ist.

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