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Das Reichsstift Ursberg
Alfred Lohmüller

Das Reichsstift Ursberg

Von den Anfängen 1125 bis zum Jahre 1802

Leinen, 21,5 x 24,5 cm
339 Seiten, 136 teils farbige Tafeln
1987, Januar
ISBN 978-3-87437-249-7
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In dem vorliegenden Band werden Höhepunkte und harte Abschnitte der Geschichte dieses Reichsklosters bis zu seiner Auflösung 1802 am Leben und an den Taten der Pröpste und Äbte sichtbar.

Seit 1125 war Ursberg, auf halbem Weg zwischen Augsburg und Memmingen gelegen, dank der frommen Stifter aus dem Hause der Herren von Schwabegg, das erste, vom Hl. Norbert von Xanten gegründete Chorherrenstift der Prämonstratenser in Süddeutschland.

Die tüchtigen Äbte in der Barockzeit ließen etwa nicht nur das Kloster selbst ausbauen, sondern auch in seinen sieben Pfarreien neue Kirchen, Pfarrhäuser, Mühlen und Wirtshauser errichten. Für die Kunstgeschichte stehen dabei Künstlernamen wie Simpert Kraemer, Caspar Radmiller, Franz Martin Kuen und Konrad Huber.
Die Innovationsfreude der Ursberger Chorherren in jener Zeit wird für den heutigen Betrachter vor allem an ihrem Versuch gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Klosterhof einen Heißluftballon starten zu lassen, besonders deutlich. Auch solche unerwarteten Berichte aus der Geschichte Ursbergs sind in dem vorliegenden Band zu finden und verleihen der Abhandlung lebendigen Reiz.

Über das kulturelle Leben im Kloster berichten die Kapitel über die philosophische und theologische Hochschule, über die Lateinschule und die Dorfschule. Eine eigene Untersuchung gilt der alten Kloster-
bibliothek mit ihren Beständen, Handschriften und Schriftstellen.

Eine tabellarische Darstellung erschließt die Besitzgeschichte der Ursberger Güter und Weingüter für alle bekanntgewordenen Orte vom Ällgau bis zum Ries und auf der Schwäbischen Alb zwischen Merk-
lingen und Aichelberg, etwa in Widderstall, Drackenstein, Gosbach und Gruibingen. Weinberge besaß Ursberg schon früh in Sommershausen am Main, dann lange in Bad Cannstatt und in weiteren württembergi-
schen Orten.

Heute ist Neu-Ursberg durch das Werk des Dominikus Ringeisen Heimstätte für 2000 Behinderte geworden.

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