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St. Leonhard Weißenhorn
Anton H. Konrad

St. Leonhard Weißenhorn

Kapelle am Krankenhaus der Kreisspitalstiftung

Mit Fotografien von Joachim Feist, Fritz Schuster

Schwäbische Kunstdenkmale [56]

Softcover, 12,0 x 16,7 cm
31 Seiten, 19 vorwiegend ganzseitige Abbildugen in Farbe, 1 in Schwarz-Weiss
2001, Oktober
ISBN 978-3-87437-520-7
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Die schöne Kapelle in Weissenhorn geht auf die Verehrung des Heiligen Leonhard im Mittelalter zurück. Der Legende nach hat er Fürsprache für unschuldig Gefangene eingelegt, einer schwangeren Königin und ihrem Kinde das Leben gerettet...

Das wundervolle Deckengemälde greift denn auch die letztere Tat auf, indem es den Heiligen zeigt, als er die Dankesgeschenke des Königs empfängt.

Auch das Altarbild des berühmtem Weißenhorner Malers Franz Martin Kuen zeigt St. Leonhard in seiner Rolle als Patron für mehrere "Anliegen". Der Heilige schwebt, von Engeln umgeben, im Himmel, darunter sehen wir eine Schwangere, einen Gefangenen, dessen Ketten geprengt sind, und Bauern mit Pferden und Kühen. Wunderschön im Hintergrund leuchtet die Stadt Weißenhorn im Jahr 1762.

Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1426 wurde die Kapelle von zwei Weißenhorner Bürgern gestiftet. Ihr heutiges Aussehen ist jedoch stark vom Barock geprägt - mit einer farblich reduzierten, sehr feinen Stuckdekoration. Der Altarraum wurde zusätzlich in einen modernen Neorenaissancestil getaucht.

Das Weissgraue und die Erdfarben des Hauptraums harmonieren ungeahnt gut mit den gold durchwirkten Kasettenelementen des Altarraums.

Die Kapelle St. Leonhard in Weißenhorn ist ein Augenschmaus für jeden Besucher.

 

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