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BÜCHER
Franz Martin Kuen 1719–1771
Ulrich Hoffmann (Hg.), Matthias Kunze (Hg.)

Franz Martin Kuen 1719–1771

Ein Maler zwischen schwäbischer Frömmigkeit und venezianischer Pracht

Hardcover, 328 Seiten, 21 x 27 cm, mit 414 Tafeln und Abbildungen in Farbe
ISBN 978-3-87437-597-9
1. Auflage, März 2021

sofort lieferbar

34,80 €

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

     

Der Rokoko-Maler Franz Martin Kuen ist einer der bedeutenden Freskanten Süddeutschlands.

In der Blütezeit des Rokoko schuf der Weißenhorner Maler Franz Martin Kuen (1719–1771) ein eindrückliches OEvre von Deckenfresken, Altarbildern und Porträtgemälden.

Geschult in Augsburg, später in Rom und namentlich bei dem berühmten Giovanni Battista Tiepolo in Venedig, demonstriert Kuen, wie damals über weite Entfernungen hinweg der künstlerische Austausch gepflegt wurde und Vorbilder der europäischen Malerei bis in die entlegensten Orte hinausgetragen wurden, um auch dort die Hoffnung auf göttlichen Beistand und Erlösung glanzvoll zu veranschaulichen.

In einem weiten Panorama vorwiegend kirchlicher Deckenbilder entwarf Kuen die heilsbringende Verknüpfung von Diesseits und Jenseits und wurde damit zu einem der erfolgreichsten Bildgeber schwäbischer Frömmigkeit.

Über fast drei Jahrzehnte hinweg zählte Kuen geistliche und weltliche Würdenträger ebenso zu seinen Auftraggebern wie einfache Pfarrherren. Noch heute begegnet uns seine Malerei an über 50 Orten zwischen Donau, Ammersee und Bodensee, besonders prominent im ehemaligen Benediktinerkloster Wiblingen und im Prämonstratenserkloster Roggenburg, dem er fast zwei Jahrzehnte als "Hofmaler" verbunden war.

 

Mehr Details:
Mit seiner in Weißenhorn gelegenen Werkstatt konzentriert sich sein Schaffen auf Mittelschwaben, reicht aber auch darüber hinaus vom Feder- und Bodensee im Westen bis zum Ammersee im Osten.

Kuen wird in der Werkstatt seines Vaters in Weißenhorn und von Johann Georg Bergmüller in Augsburg ausgebildet. Im Ulmer Wengenstift und vor allem mit dem Bibliothekssaal der Benediktinerabtei Wiblingen schafft er mit Bravour erste Großaufträge. Danach setzt Kuen seine Ausbildung mit einer Italienreise fort. Dabei nahm er vor allem in der venezianischen Werkstatt des Giovanni Battista Tiepolo für sein weiteres künstlerisches Schaffen prägende Eindrücke auf. Mit Kuens weiterem Werk untrennbar verbunden ist das Reichsstift Roggenburg (Landkreis Neu-Ulm), dessen komplette malerische Ausstattung er über Jahre hinweg übernimmt.

Dr. Matthias Kunze ist Kunsthistoriker und Museumsleiter in Kuens Geburtsstadt Weißenhorn, Ulrich Hoffmann ist Vorstand des Museumsvereins.


 

Pressestimmen:

 

28.02.2022

Schwäbische Heimat, Bd. 72 Nr. 4 (2021):

Rezension Franz Martin Kuen

von Sybille Stelzer, s. 99f.

 

26.03.2021

Neu-Ulmer Zeitung, online Augsburger Allgemeine:

Franz Martin Kuen und seine Zeit: Ein neues Buch zu Ehren des Künstlers

von Ralph Manhalter

 

24.03.2021

SWP (Südwestpresse) digital + print

Franz Martin Kuen, der schwäbische Venezianer

von Marcus Golling

 


Franz Martin Kuen - Bilder vom Buch
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