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Berg am Laim
Robert Stalla

Berg am Laim

St. Michael in München. Ein Hauptwerk des süddeutschen Rokoko

Leinen, 21,5 x 27,5 cm
279 Seiten, 104 teils großformatige Farbtafeln
1989, Januar
ISBN 978-3-87437-271-8
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Die kurkölnische Bruderschafts-, Ritterordens- und Hofkirche in München hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich.
Berg am Laim war ursprünglich die Hofmark vom Erzbischof und Kurfürst Clemens August von Wittelsbach und gehörte nicht zu München. Bei Auflösung des Kurfürstbistums zu Köln fiel 1801 Berg am Laim samt Kirche an Bayern, später wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts nach München eingemeindet.

Beauftragt war mit dem Bau der bekannte Baumeister Johann Michael Fischer. Sie ist im Rokokostil ausgestattet, das gemeinschaftliche Werk nicht nur des Baumeisters sondern auch des Johann Baptist Zimmermann, Hofstuckateur und Maler, von Johann Andreas Wolff stammt der Hochaltar und die Schnitzarbeiten von den meisterhaften Ignaz Günther und Johann Baptist Straub.

Wie der Name der Kirche verrät, sollte dies eine Kirche für den von den Vorgängern Clemens Augusts gegründeten Michaelsorden sein, der als Ritterorden nur Adeligen offenstand und den katholischen Glaube verbreiten sollt. Die Erzbruderschaft St. Michael war dort ebenfalls beheimatet. Darin haben sich Laien und Geistliche zusammengeschlossen, denen die besondere Verehrung des Erzengels Michael ein Anliegen war.

Der Autor nimmt die aussergewöhnliche Erscheinung der Kirche im Repertoire des Architekten Fischer zum Anlass, um überraschende Erkenntnisse zu gewinnen, welche auch ein klärendes Licht auf das politisch motivierte Intrigenspiel wirft, das die lange Baugeschichte von St. Michael in Berg am Laim begleitet.

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