fbpx
THEMEN
Weißenhorn im Bauernkrieg von 1525
Joseph Holl

Weißenhorn im Bauernkrieg von 1525

Neudruck der Ausgabe von 1891

Softcover, 11,3 x 18,0 cm
47 Seiten
1989, Oktober
ISBN 978-3-87437-286-2
sofort lieferbar
7,90 €

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

     

Reprint der Originalausgabe von 1891

Joseph Holl war Stadtpfarrer in Weißenhorn in den Jahren 1883-1908.

Er selbst nennt sein Werk eine "Historische Skizze", die er ursprünglich in der Augsburger Postzeitung in Fortsetzung veröffentlicht hat und die als Büchlein wenig später erschienen ist.

Der Autor war neben seiner geistlichen Tätigkeit in Geschichte außerordentlich bewandert. Insbesondere historische Quellen, die ihm zur Verfügung standen, konnte für seine damaligen Mitbürger aufarbeiten.

Über die Bauernkriege von 1525 schöpfte er aus den Chroniken seines "Kollegen", dem Kaplan von St. Leonhard in Weißenhorn. Dieser, Nikolaus Thoman, war zwischen den Jahren um 1480-1542 in der Stadt tätig.

Der Text selbst offenbart nicht nur - und das zwischen den Zeilen - das eigentliche Problem der sozialen Verhältnisse, aufgrund derer die Bauernkriege entstanden sind, er zeigt die Organisationsstrukturen dieser Bewegung, die Reaktionen des Adels. Überdies wird dem Leser bewußt, wie wenig Verständnis für die Unterdrückung der arbeitenden Bevölkeung auf Seiten des Chronisten Thoman im 16. Jahrhundert bestand und wie ähnlich die Beurteilung der Geschichte im ausgehenden 19. Jahrhundert ausfällt.

Auf ganzen 47 Seiten eröffnet sich ein Fenster einer Zeitachse, die für uns hier und heute immer noch aufregend und spannend bleibt, sind doch auf diesen Fundamenten die Regeln für unsere neue Ordnung gewachsen.


Das Titelbild stammt von Hans Ulrich Franckhs Radierfolge "Die Schrecken des Krieges", Kaufbeuren 1655

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.