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Hohenstaufen/Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen 5
Geschichts- u. Altertumsverein Göppingen e.V.;Kunst- u. Geschichtsverein Geislingen e.V. (Hg.), Walter Ziegler (Hg.)

Hohenstaufen/Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen 5

Mit Texten von Oliver Auge, Hans-Eberhard Dietrich, Werner Dobras, Karlfriedrich Gruber, Walter Lang, Bernardin Schellenberger, Reinhold Schmid, Rainer Schreg

Hohenstaufen / Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen

Pappband, 24,0 x 17,0 cm
214 Seiten, 70 z.T. farb. Abb.
1996, Januar
ISBN 978-3-87437-374-6
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Archäologie, Sozialgeschichte und Kulturgeschichte sind in diesem Band vertreten.
Aus der Archäologie werden Zeugnisse aus dem "Untergrund" in Geislingen vorgestellt, es geht dabei um die Funde aus Latrinen und Kellern, die zahlreiche spätmittelalterliche Lederreste einer Schusterei und Knochenabfälle aus einer Beindrechslerwerkstatt enthielten. Das passt zu den historischen Quellen, welche für dieses Haus Gerber, Beindrechsler und Säckler belegen. Daneben fanden sich auch Haushaltsgegenstände aus der gleichen Zeit, und einige aus der späteren Epoche des 17./18. Jahrhunderts.
Für die Kulturgeschichte wir der Strudelhof untersucht. Hier handelt es sich um den einzigen Hof in Ottenbach, der laut Originalurkunde bereits 915 seinen Anfang durch einen Vorgängerbau nahm. Ebenso wichtig für die Erforschung ist hier die Erbrechtsurkunde von 1495.
Im nächsten Beitrag zur Kulturgeschichte wird die Sammlung des bäuerlichen Kulturguts im Heimatmuseum Berchtoldshof in Uhingen und eine weitere auf Schloß Filseck vorgestellt.
Zur Sozialgeschichte gibt es einen Beitrag über die historische, traditionelle Mode der Amstetter Lindenblüten, die Anna Straub gegründet hat, desweiteren wird der Lehrer Hieronymus Harder aus dem 16. Jahrhundert vorgestellt, der neben seinem Beruf großes Wissen über die Botanik erwarb und 1594 ein Herbarium fertigstellte, das mit 746 eingelegten Pflanzen außerordentlich umfangreich ist. Es wird im Ulmer Stadtarchiv aufbewahrt.
Um die gleiche Zeit anfangend, genauer ab 1562 bis zum 18. Jahrhundert, fanden schwere Hexenverfolgungen im Kreis Göppingen statt, bei welchen mehr als 100 Frauen und ..."Unholde" hingerichtet wurden. Dies geschah unter der Herrschaft der Grafen von Helfenstein.
Im nächsten Beitrag ist eine Vertretrin des Geschlechts von Helfenstein, Gräfin Maria Johanna, und ihr Wirken im 17. Jahrhundert beschrieben.


Walter Lang
Haus- und Stadtgeschichte aus Latrinen und Kellern. Archäologische Untersuchungen in Geislingen/Steige, Hauptstraße 23

Bernardin Schellenberger
Der Strudelhof. Ein Baustein zur Siedlungs- und Kulturgeschichte des Ottenbacher Tals

Werner Dobras
Hieronymus Harder 1523-1607, Lehrer und Amateurbotaniker

Oliver Auge
Hexenwerk und Zauberei - der Umgang mit dem Delikt der Hexerei im württembergischen Amt Göppingen (1562-1755)

Karlfriedrich Gruber
Maria Johanna geb. Gräfin von Helfenstein, die letzte regierende Landgräfin von Leuchtenberg (1612-1665)

Hans-Eberhard Dietrich
Modeschau wie vor hundert Jahren: Die Amstetter Lindenblüten

Walter Lang
Letzter Gruß vom Kaisheimer Hof

Walter Lang/Rainer Schreg
Leitungen in die Vergangenheit

Walter Lang
Heiningen - Verlust archäologischer Substanz

Reinhold Schmid
Der Sammler Georg Esenwein aus Uhingen-Holzhausen. Seine Sammlungen auf Schloß Filseck und im Berchtoldshof in Uhingen
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