THEMEN
Deisenhausen St. Stephan
Horst Gaiser, Franz Hopfenzitz, Anton H. Konrad

Deisenhausen St. Stephan

Pfarrkirche St. Stepan in Deisenhausen

Mit Fotografien von Wolf-Christian von der Mülbe

Schwäbische Kunstdenkmale [54]

Softcover, 12,0 x 16,7 cm
31 Seiten, 17 Abbildungen in Farbe, davon 15 ganzseitig, 1 Abbildung in Schwarz-Weiß
1997, Oktober
ISBN 978-3-87437-518-4
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Da die Vorgängerkirche als stehende Ruine nicht mehr zu benutzen war, musste sie abgebrochen werden und hat damit den Weg für die heutige Pfarrkirche St. Stephan frei gemacht.

Das war im Jahr 1766, einer Zeit, in welcher die Rokokoepoche den Geschmack beherrschte. So verwundert es nicht, dass die Kirche zwar schon ein Jahr später fast fertig auch mit einem Teil der Innenausstattung war, die Gemeinde sich aber so sehr verschuldete, um das Dekorationsprogramm zu vervollständigen, dass sie sich beispielsweise über 12 Jahre keinen Pfarrer "leisten" konnte.

Allen Kostenbelastungen und Widerständen des noch amtierenden Pfarrers zum Trotz stand unsere Pfarrkirche 24 Jahre später in voller Rokoko-Pracht und machte Deisenhausen im Landkreis Günzburg alle Ehre.

Aus der Feder des bekannten und versierten Baumeisters Joseph Dossenberger stammen nicht nur die architektonischen Ausführungen, sondern auch der Entwurf für das Dekorationsprogramm.

Zusammen mit Dossenberger arbeitete der geniale Freskomaler Johann Baptist Enderle, der die Kirche mit seinen Wand- und Deckengemälden und einer wunderbar täuschenden Illusionsmalerei in eine hellen Farbenvielfalt taucht, so dass das Betrachten nicht nur Staunen sondern auch wahre Freude hervorruft.

Das Wirken des Heiligen Stephan als Prediger kann beinah nicht schöner dargestellt werden.

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