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Erolzheim
Konstantin Maier (Hg.)

Erolzheim

Ein Marktflecken im Illertal

Gebunden, 17,0 x 24,0 cm
161 Seiten, 50 teils farbige Abbildungen
2015, Juni (2. Auflage)
ISBN 978-3-87437-300-5
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Das oberschwäbische Erolzheim liegt im Osten des Landkreises Biberach, unweit der Grenze zu Bayern.

Die Geschichte des Ortes ist in diesem Buch vom Mittelalter bis in die Gegenwart umfassend gut beschrieben:

Erolzheim wurde erstmals 1040 urkundlich erwähnt. Später hatten die Herren von Erolzheim hier eine Höhenburg.

Im Jahre 1594 ging Erolzheim an die von Bemmelberg über. Konrad von Boyneburg, gestorben 1567, genannt der "kleine Hess", hatte neben Georg von Frundsberg und Sebastian Schertlin von Burtenbach als Landsknechtführer in Diensten Karls V. Karriere und Vermögen gemacht. Er war an der Eroberung und Plünderung Roms im Jahre 1527 beteiligt, ein Ereignis, das als "Sacco di Roma" in die Geschichte einging.

Da der Sohn, ebenfalls Konrad, in Kriegsdiensten früh ums Leben kam, führte der Neffe, ebenfalls Konrad, den Besitz fort. Er wurde in Erolzheim als schwäbischer Ritter sesshaft, baute wohl am Schloss, das aber seine heutige Gestalt erst im 18. Jahrhundert und später erhielt.

Auf ihren schwäbischen Besitztümern wurde aus Boyneburg der Name Bemmelberg. Mit Alois Sebastian von Bemmelberg ist dieses Adelshaus im Jahre 1826 erloschen.

Die im 17. Jahrhundert errichtete Frohbergkapelle und die im 19. Jahrhundert von Domarchitekt Friedrich von Schmidt erbaute Pfarrkirche enthalten bedeutende spätgotische und neogotische Kunstschätze.

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