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Kloster Holzen bei Augsburg
Herbert Immenkötter, Walter Pötzl

Kloster Holzen bei Augsburg

Ein Juwel des schwäbischen Barock

Mit Fotografien von Joachim Feist / Mit einem Vorwort von Alois Sailer

Pappband, 21,0 x 29,7 cm
156 Seiten, 110 Abb., 110 Abbildungen
2009, Dezember
ISBN 978-3-87437-544-3
vergriffen
24,90 €

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Kloster Holzen wurde vermutlich im späten 12. Jahrhundert für den Orden der Benediktiner. Es waren dort sowohl Mönche als auch Nonnen untergebracht. Der Männerkonvent wurde zwei Jahrhunderte später aufgelöst.
In der Zeit des Barock 1698-1704 wurde dort die Kirche St. Johannes der Täufer von Franz Beer errichtet und geweiht. Der Dekor ist äußerst anspruchsvoll: die figürliche Ausstattung übernahm Ehrgott Bernhard Bendl, aus ebenfalls seiner Hand und von Benedikt Vogel stammen die Stuckelemente, die Fresken von Johann Rieger.

Bendel kommt aus einer Bildhauerfamilie, hielt sich in Prag, Wien und sehr wahrscheinlich auch in Rom und Paris auf, wo er seine Kenntnisse und Fähigkeiten vervollkommnete. Er wirkte in Augsburg als Meister und war sehr geachtet.
Rieger war ebenfalls in Augsburg tätig - als Maler und Zeichner. Seine Fortbildung wurde in Rom beendet, danach übernahm er die Leitung der Reichsstädtischen Kunstakademie in Augsburg, die allen Bürgern mit Begabung offenstand. Er arbeitete unter anderem auch für die Familie Fugger.
In dieser Veröffentlichung wird neben dem kunstgeschichtlichen Hauptthema auch die damalige Organisation und Finanzierung des Kirchenbaus und Konventumbaus unter der Äbtissin Anna Katharina Hildegard Haslang von Haslangkreit sowie die jüngere Geschichte auf dem Weg zur Wohn- und Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderung aufgezeigt.

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