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Christoph Rodt

Christoph Rodt

Bildhauer zwischen Renaissance und Barock

Schwäbische Geschichtsquellen und Forschungen [31]

Hardcover, 22,0 x 27,0 cm
324 Seiten, reich bebildert, mit 179 qualitativ hochwertigen, zumeist farbigen Abbildungen
2019, März
ISBN 978-3-87437-586-3
sofort lieferbar
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Der Holzbildhauer Christoph Rodt ist einer der bedeutendsten Künstler Schwabens.

Mit seinem regional auf den Bereich zwischen Illertissen und Gundelfingen, Neresheim und Schwabmünchen konzentrierten Werk beschreitet Rodt den Weg vom Manierismus der Spätrenaissance zum Frühbarock. Er ist einer der wenigen Künstler (um 1578-1634), in dessen Werk sich dieser Weg unmittelbar widerspiegelt.

Der im Jahr 1604 aufgestellte, noch von Ferdinand Vöhlin beauftragte Epitaphaltar in der Illertisser Stadtpfarrkirche St. Martin, ist eines der frühen Werke Rodts. Das Hauptwerk des Meisters war wohl der im Jahr 1628 im Chorbogen der Roggenburger Klosterkirche aufgestellte Kreuzaltar. Er galt den Zeitgenossen als »Wunder der Kunst« und war so beeindruckend, dass selbst der schwedische König Gustav Adolf ihn im Dreißigjährigen Krieg unter seinen persönlichen Schutz stellte, während anderenorts Kircheninventar von seinen Soldaten rücksichtslos geplündert und zerstört wurde.

In dem nun erscheinenden Band ist die kunsthistorische Dissertation von Georg Hartmetz mit zahlreichen neuen Aufnahmen von Josef Seitz illustriert.
Eine wahre Augenweide.

Georg Hartmetz
© Georg Hartmetz

Georg Hartmetz

Georg Hartmetz ist

in Mühldorf am Inn geboren und aufgewachsen.

Nach dem Abitur absolvierte er eine Bildhauerlehre in Garmisch-Partenkirchen.

An der Fachakademie in München wurde er dann zum staatlich geprüften Restaurator ausgebildet.

Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte an der LMU (Magisterarbeit über die Pietà-Darstellungen von Ignaz Günther) und schließlich der Promotion über Leben und Werk von Christoph Rodt bei Prof. Ulrich Söding (2016).

Heute arbeitet Hartmetz als Dozent an der Fachakademie für Restauratoren in München. Er unterrichtet dort die Fächer Kunstgeschichte, Fach-techno-logie und Fachpraxis.

Einen Tag nach unserer Buchvorstellung, schrieb Alois Knoller in der Augsburger Allgemeinen (11.4.2019, online):

Seine Madonnen sind echte Schwäbinnen

 

Hier finden Sie: den Kurzbericht über die Buchtaufe

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