Autoren
Mariam Kühsel-Hussaini
Mariam Kühsel-Hussaini ist eine deutsche Schriftstellerin afghanischer Herkunft. Sie stammt aus einer Familie von Dichtern und Kalligraphen. 1987 in Kabul geboren wuchs sie in Deutschland auf. Sie lebt in Berlin.
2010 debütierte sie mit dem Roman "Gott im Reiskorn", in dem sie die Geschichte ihrer Familie erzählt. "Ein Glücksfall" wie Martin Walser schrieb: "Die Reichtümer ihrer orientalischen Herkunft erzählt Mariam Kühsel-Hussaini jetzt in der grenzenlosen Ausdruckskraft ihrer deutschen Sprache. Die deutsche Sprache darf sich bereichert fühlen durch Mariam Kühsel-Hussaini."
Es folgten die Romane "Abfahrt" (2011), "Attentat auf Adam" (2012), "Tschudi" (2020), "Emil" (2022), "57" (2023), "Tucholsky" (2024) und "Amadé. Sommer der Zauberflöte" (2026).
"Was für eine Sprache! Das ist es, was wir von der Literatur wollen." Elke Heidenreich, DIE ZEIT, zu "Tschudi"
2026 wurde ein Auszug aus Kühsel-Hussainis Roman "Emil" in die Schroedel Abitur-Vorbereitung 2027 (NI) aufgenommen.
"Dieser Roman ist ein seltenes Zeugnis poetischer Könnerschaft. Ihm gelingt, in einer Weise auf die nationalsozialistische Schreckensherrschaft zu blicken, die schlechterdings auch jene berühren muss, die lange nach dieser Zeit geboren wurden. Mit diesem "Emil" festigt Mariam Kühsel-Hussaini ihre Ausnahmestellung im vielstimmigen Kanon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur." Jan Drees, Deutschlandfunk
Weitere Publikationen von Mariam Kühsel-Hussaini:
Der himmlische Moment, wenn die Zeit still steht. In: Grisebach – Das Journal, Berlin 2018
Tschudi. argon verlag, Berlin 2020
Tuschrote Fragen an den Fluch der Schönheit. In: Brücke-Museum, 1910: Brücke. Kunst und Leben. Berlin 2022
Ferdinand Hodler. Eine Hand malt Gefühle. In: Kunsthaus Zürich, Apropos Hodler. Aktuelle Blicke auf eine Ikone. Wienand Verlag, Köln 2024
Bob Dylan live in Berlin: Diese Stimme klingt nach Schicksal. In: Rolling Stone, 2024

